Sellpy - Shop Second Hand

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App-Details

  • Aktualisiert
  • Veröffentlicht
    28.01.2022
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    1.000.000+
  • Erfordert
    9
  • Preis
    Free
  • Alterseinstufung
    USK ab 0 Jahren

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Sellpy - Shop Second Hand screenshot
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Details

Bewertung
4,5von 5
593.00 Rezensionen
Version
1.7.131
Entwickler
Sellpy

Second-Hand-Shopping klingt oft nach Stöbern auf Flohmärkten, Nachrichten mit unbekannten Verkäufern und langen Absprachen. Sellpy versucht, diesen Ablauf stärker zu bündeln: Die Shopping-App gehört zur Kategorie Einkaufen, stammt vom Entwickler Sellpy und richtet sich an Menschen, die gebrauchte Kleidung und andere Artikel bequem über das Smartphone entdecken möchten. Ich habe sie vor allem als ruhige Möglichkeit erlebt, gezielt durch bereits aufbereitete Angebote zu suchen, statt mich durch viele einzelne Verkäuferprofile arbeiten zu müssen.

Die App ist kostenlos erhältlich und für alle Altersgruppen freigegeben. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,3 bei rund 6.100 Bewertungen und mehr als einer Million Installationen wirkt sie nicht wie ein kleiner Nischenversuch. Trotzdem ist sie nicht automatisch die beste Wahl für jede Art von Second-Hand-Kauf. Wer sofort mit einer Person aus der Nachbarschaft verhandeln, einen Artikel noch am selben Tag abholen oder sehr spezielle Suchbegriffe verwenden möchte, kann mit einem lokalen Marktplatz schneller ans Ziel kommen.

Wie sich das Einkaufen mit Sellpy im Alltag anfühlt

Ich betrachte Sellpy vor allem als Einkauf für Situationen, in denen ich einen ungefähren Bedarf habe, aber beim konkreten Stück offenbleiben kann. In diesem Abschnitt geht es darum, wie sich das Stöbern in kurze Alltagspausen einfügt und weshalb ich zwischen Entdecken und Entscheiden bewusst trenne. Danach lässt sich leichter einschätzen, wie viel Geduld die wechselnde Auswahl verlangt.

Stöbern statt endloser Einzelverhandlungen

Der größte Unterschied zu vielen klassischen Kleinanzeigen-Apps liegt für mich im Grundgefühl. Bei einem offenen Marktplatz hängt die Qualität stark davon ab, wie sorgfältig einzelne Anbieter fotografieren, beschreiben und auf Nachrichten antworten. Bei Sellpy steht dagegen das Durchsuchen eines zentralen Second-Hand-Angebots im Vordergrund. Das macht den Einstieg angenehmer, wenn ich einfach nach tragbaren, gebrauchten Dingen suche und nicht zuerst entscheiden möchte, welchem privaten Verkäufer ich schreiben muss.

Die App passt besonders gut zu einem bestimmten Einkaufsritual: Ich öffne sie mit einer groben Idee, etwa einer Übergangsjacke, einer Tasche oder einem Pullover, und verfeinere meine Suche erst danach. Dabei lohnt es sich, nicht nur auf das erste passende Bild zu reagieren. Bei gebrauchten Artikeln sind Größe, Material, Schnitt und sichtbarer Zustand oft wichtiger als ein vermeintliches Schnäppchen. Ich würde deshalb jedes interessante Angebot kurz vollständig prüfen, bevor ich es auf meine Merkliste setze oder in den Warenkorb lege.

Genau hier zeigt sich aber auch eine typische Second-Hand-Grenze. Das Sortiment ist nicht wie bei einem normalen Modehändler planbar. Eine bestimmte Farbe oder Größe kann heute auftauchen und später nicht mehr verfügbar sein. Wer ein identisches Ersatzteil, ein ganz bestimmtes Modell oder ein Geschenk bis zu einem festen Termin braucht, sollte nicht allein auf diese Art des Einkaufs setzen. Für spontane Entdeckungen ist die Unvorhersehbarkeit reizvoll; für präzise Einkaufslisten kann sie anstrengend werden.

Ein realistischer Einkauf zwischen zwei Terminen

Ein praktisches Szenario wäre für mich ein kurzer Einkauf in der Bahn oder in einer Pause. Ich suche nicht nach dem perfekten Einzelstück, sondern sammle zunächst einige Kandidaten. Auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm prüfe ich dann nacheinander die Fotos, die Größenangabe und die Zustandsbeschreibung. Wenn die Verbindung stabil ist, funktioniert dieser Ablauf angenehm, weil ich nicht zwischen mehreren Webseiten, Chatverläufen und Zahlungsabsprachen wechseln muss.

Für dich ausgewählte Artikel

Der Nachteil mobiler Nutzung fällt ebenfalls schnell auf: Bilder und Angebotsdetails sind der Kern des Erlebnisses. Mit schlechtem Empfang wird aus entspanntem Stöbern leicht ein Warten auf nachladende Inhalte. Besonders unterwegs würde ich deshalb nicht versuchen, in wenigen Minuten eine große Auswahl vollständig zu vergleichen. Besser ist es, interessante Stücke Schritt für Schritt zu prüfen und erst dann eine Entscheidung zu treffen, wenn alle relevanten Informationen sichtbar sind.

Was die zentrale Abwicklung verändert

Ich empfinde die gebündelte Umgebung als Vorteil für Menschen, die private Verkaufschats vermeiden möchten. Es gibt weniger sozialen Druck, sofort zu antworten oder über jeden kleinen Betrag zu diskutieren. Das macht den Kaufprozess übersichtlicher als bei Plattformen, auf denen jedes Angebot eine eigene Unterhaltung mit einer anderen Person auslöst.

Gleichzeitig geht ein Teil der persönlichen Abstimmung verloren. Bei einem lokalen Anbieter kann ich manchmal nach zusätzlichen Maßen fragen, einen Abholzeitpunkt vereinbaren oder einen Artikel vor Ort ansehen. In einer stärker standardisierten Shopping-App muss ich mich stärker auf die vorhandene Darstellung verlassen. Deshalb ist mein wichtigster Tipp: Nicht nur nach dem niedrigsten Preis auswählen, sondern die Frage stellen, ob die Produktinformationen für die eigene Entscheidung wirklich ausreichen.

Unterwegs suchen, aber nicht blind bestellen

Sellpy ist klar auf mobile Nutzung zugeschnitten. Das ist praktisch, wenn mir unterwegs eine bestimmte Kategorie einfällt oder ich Wartezeit sinnvoll nutzen möchte. Die App kann dabei helfen, den Second-Hand-Kauf in kleine Etappen zu teilen: zuerst suchen, später vergleichen und erst am Ende bestellen. Dieses Vorgehen ist besser, als aus Langeweile spontan mehrere Artikel in den Warenkorb zu legen.

Ich würde außerdem zwischen mobilem Entdecken und abschließender Prüfung unterscheiden. Kleine Vorschaubilder reichen, um interessante Angebote zu finden, aber nicht immer, um feine Gebrauchsspuren, Materialdetails oder den tatsächlichen Schnitt sicher einzuschätzen. Für teurere oder besonders empfindliche Stücke nehme ich mir lieber einen ruhigen Moment mit guter Verbindung und ausreichend Zeit. Das reduziert Fehlentscheidungen stärker als bloßes schnelleres Scrollen.

Wenn die Verbindung stockt oder der Ablauf unterbrochen wird

Bei einer Shopping-App ist die Internetverbindung nicht nur für den ersten Start wichtig. Sie spielt beim Laden von Bildern, beim Aktualisieren von Angeboten und beim Übergang zwischen einzelnen Schritten eine Rolle. Wenn ich in einem Funkloch unterwegs bin, würde ich mich daher nicht darauf verlassen, dass ein gerade angezeigtes Angebot dauerhaft verfügbar bleibt. Ein Artikel kann in der Zwischenzeit verschwinden, während die App noch einen älteren Bildschirm zeigt.

Das ist kein Grund, die Anwendung grundsätzlich abzuschreiben, aber es verändert die richtige Nutzung. Bei instabiler Verbindung sollte ich keine hektischen Mehrfachaktionen ausführen. Stattdessen prüfe ich nach einer Unterbrechung zuerst, ob der vorherige Schritt tatsächlich abgeschlossen wurde, bevor ich erneut tippe. Gerade beim Warenkorb oder beim Übergang zur Bestellung ist diese kurze Kontrolle sinnvoller als blindes Wiederholen.

Auch beim Zurückkehren nach einer Pause würde ich die angezeigten Informationen noch einmal aufmerksam ansehen. Ein mobiler Einkaufsprozess kann unterbrochen werden, wenn ein Anruf kommt, der Akku leer ist oder ich die App schließe. Meine Erfahrung mit solchen Situationen ist: Je klarer ich vorher zwischen bloß gemerkten Favoriten und einer tatsächlich geplanten Bestellung unterscheide, desto leichter finde ich wieder in den Ablauf zurück.

Bewusst einkaufen statt Daten und Aufmerksamkeit zu verschwenden

Second-Hand-Shopping wirkt zunächst automatisch nachhaltig, aber auch hier lohnt sich ein bewusster Umgang. Der sinnvollste Kauf ist nicht der, der nur wegen eines niedrigen Preises im Warenkorb landet. Ich prüfe deshalb vor dem Abschluss, ob ich den Artikel wirklich tragen oder verwenden werde, ob die Größe realistisch passt und ob der Zustand zu meinen Erwartungen passt. So wird aus dem Stöbern eher eine durchdachte Wiederverwendung und nicht bloß ein weiterer Impulskauf.

Für die mobile Nutzung empfehle ich, Suchvorgänge nicht unnötig oft neu zu starten. Wenn ich bereits eine brauchbare Auswahl gefunden habe, vergleiche ich diese gezielt, statt immer weiter zu scrollen. Das spart Zeit, Datenvolumen und Aufmerksamkeit. Besonders bei einer schwachen Verbindung ist ein kleiner, gut geprüfter Auswahlstapel angenehmer als das wiederholte Laden vieler ähnlicher Angebote.

Ich achte außerdem darauf, sensible Schritte nicht nebenbei in einer hektischen Situation zu erledigen. Für das reine Entdecken kann ein kurzer Blick unterwegs genügen. Die endgültige Kaufentscheidung sollte aber in einem Moment fallen, in dem ich Preis, Artikelangaben und Warenkorb ohne Ablenkung kontrollieren kann. Diese Trennung zwischen Inspiration und Abschluss gehört für mich zu den nützlichsten Arbeitsweisen mit der App.

Ein sinnvoller Ablauf vom Suchwunsch bis zur Entscheidung

Wenn ich mit einem konkreten Bedarf starte, notiere ich mir zuerst, welche Eigenschaften wirklich unverzichtbar sind und wo ich flexibel bleiben kann. Bei einer Jacke könnten das eine passende Größe und ein bestimmter Verwendungszweck sein, während Farbe oder Marke zweitrangig sind. Diese kleine Vorbereitung hilft, nicht jedes attraktive Foto mit einem passenden Kauf zu verwechseln. Bei wechselnder Second-Hand-Auswahl ist Flexibilität nützlich, aber sie sollte nicht dazu führen, dass ich etwas bestelle, das ich später kaum verwende.

Danach gehe ich in zwei Runden vor: Zuerst sammle ich wenige plausible Angebote, anschließend vergleiche ich ihre Angaben und Bilder in Ruhe. Ich prüfe dabei nicht nur, ob ein Kleidungsstück optisch gefällt, sondern auch, ob Material und Zustand zu meinem Alltag passen. Ein empfindlicher Stoff ist vielleicht keine gute Wahl für ein häufig getragenes Alltagsstück; umgekehrt kann ein gebrauchtes Teil für gelegentliche Nutzung genau richtig sein. Dieser Vergleich macht die Auswahl aussagekräftiger als endloses Weitersuchen.

Vor dem Bestellen kontrolliere ich noch einmal, ob ich tatsächlich den ausgewählten Artikel im Warenkorb habe und ob die Entscheidung weiterhin Sinn ergibt. Bei Second-Hand-Angeboten kann der Gedanke „lieber sofort kaufen, bevor es weg ist“ Druck erzeugen. Ich finde es besser, nur dann zügig zu handeln, wenn die nötigen Informationen bereits geprüft sind. Wenn ich noch grundlegende Fragen zu Passform oder Zustand habe, ist eine Pause oft klüger als ein Kauf aus Angst, eine Gelegenheit zu verpassen.

Für wen sich Sellpy besonders eignet

Die Anwendung ist eine gute Wahl für Menschen, die gebrauchte Mode und ähnliche Artikel suchen, aber keine Lust auf viele private Nachrichten haben. Sie passt auch zu Nutzerinnen und Nutzern, die gern stöbern, verschiedene Angebote vergleichen und den Kauf möglichst direkt über eine zentrale Shopping-Oberfläche erledigen möchten. Wer Second Hand als regelmäßige Alternative zu neuen Produkten betrachtet, dürfte den mobilen Zugang besonders bequem finden.

Auch für Einsteiger ist der Ansatz angenehm, weil man nicht zuerst lernen muss, wie man ein eigenes Inserat formuliert oder mit mehreren Interessenten kommuniziert. Die Hürde liegt eher im sorgfältigen Bewerten der verfügbaren Informationen. Wer sich diese Zeit nimmt, kann die App deutlich besser nutzen als jemand, der nur nach dem auffälligsten Bild oder dem günstigsten Betrag entscheidet.

Für welche Einkaufssituationen sie besonders gut funktioniert

Am stärksten sehe ich die App bei einer offenen Suche: Ich möchte etwa eine zusätzliche Alltagstasche, ein weiteres Oberteil oder ein Kleidungsstück für eine bestimmte Jahreszeit finden, bin aber nicht auf ein einziges Modell festgelegt. Dann kann ich die wechselnde Auswahl als Vorteil nutzen und verschiedene Möglichkeiten gegeneinander abwägen. Auch für Menschen, die lieber in kleinen Zeitfenstern stöbern als einen ganzen Nachmittag auf einen Flohmarkt zu verwenden, ist dieser mobile Zugang praktisch.

Weniger geeignet ist sie für einen Kauf, bei dem jeder einzelne Punkt feststeht. Wenn ich genau dieselbe Größe, Farbe und Ausführung brauche, die ich bereits besitze, kann ein gewöhnlicher Händler mit verlässlicher Verfügbarkeit die bessere Wahl sein. Dasselbe gilt für kurzfristige Anlässe: Eine schöne Entdeckung ist kein Ersatz für die Sicherheit, dass ein benötigtes Kleidungsstück rechtzeitig ankommt. Ich würde die App daher eher als Ergänzung zum normalen Einkauf sehen als als alleinige Lösung für jede Bedarfslage.

Wann eine andere Lösung besser passt

Ich würde Sellpy nicht als erste Empfehlung für jede gebrauchte Anschaffung geben. Bei Möbeln, größeren Gegenständen oder Dingen, die ich vor dem Kauf unbedingt testen möchte, ist ein lokales Angebot mit Besichtigung und Abholung oft praktischer. Auch wer einen Artikel dringend benötigt, sollte die unvorhersehbare Verfügbarkeit gebrauchter Ware einplanen und eine Alternative bereithalten.

Ein klassischer Marktplatz kann ebenfalls überlegen sein, wenn mir direkter Kontakt wichtig ist. Dort kann ich je nach Anbieter Fragen stellen, Maße anfordern oder einen Preis aushandeln. Der Preis dafür ist allerdings mehr Aufwand und eine stärkere Abhängigkeit von der Zuverlässigkeit einzelner Personen. Sellpy tauscht diese persönliche Flexibilität gegen einen geradlinigeren, zentraleren Einkauf ein.

Auch ein stationärer Second-Hand-Laden erfüllt einen anderen Zweck. Dort kann ich Stoffe anfassen, die Passform direkt beurteilen und ohne Versand auf meine Auswahl reagieren. Dafür ist die Suche vor Ort zeitaufwendiger und hängt davon ab, welche Läden erreichbar sind und was gerade in den Regalen liegt. Ich nutze die App eher dann, wenn ich bequem vergleichen möchte; wenn Haptik oder sofortiges Anprobieren entscheidend sind, gehe ich lieber persönlich einkaufen.

Fragen, die vor dem Kauf wirklich zählen

Eine häufige praktische Frage lautet für mich: Kann ich mich auf die Größenangabe verlassen? Sie ist ein wichtiger Ausgangspunkt, aber bei gebrauchter Kleidung ersetzt sie nicht den Blick auf Schnitt, Material und Fotos. Wenn ich zwischen zwei Größen liege oder ein Teil ungewöhnlich geschnitten sein könnte, kaufe ich nur, wenn die Darstellung genug Anhaltspunkte gibt und ich mit etwas Unsicherheit leben kann. Wer eine bestimmte Passform zwingend braucht, ist mit Anprobieren vor Ort besser beraten.

Ebenso wichtig ist die Frage, ob ein Angebot tatsächlich noch verfügbar ist, wenn ich später zurückkehre. Bei wechselnder Ware sollte ich gemerkte Artikel als Auswahlhilfe verstehen und nicht wie eine Reservierung behandeln. Wenn mir ein Stück wirklich zusagt, prüfe ich es lieber vollständig in einem Zug, statt mehrere Tage mit der Entscheidung zu warten. Gleichzeitig sollte diese mögliche Knappheit kein Vorwand sein, ungeprüft zu bestellen.

Viele überlegen außerdem, ob sich ein Kauf ohne persönliche Rückfrage lohnt. Für einfache, gut erkennbare Kleidungsstücke kann die vorhandene Beschreibung ausreichen, wenn die Bilder und Angaben meinen wichtigsten Fragen entsprechen. Bei einem empfindlichen, teureren oder schwer einzuschätzenden Artikel ist die Schwelle höher. Ich frage mich dann ganz konkret: Würde ich das Stück auch wählen, wenn ich nicht nur das erste Foto sähe? Wenn die Antwort unklar bleibt, ist ein anderer Einkaufsweg vernünftiger.

Versionsstand und mein Eindruck nach der Nutzung

Auf meinem Gerät lief die aktuelle Version 1.7.130 auf einem kompatiblen Betriebssystem ab Version 9. Die App wurde am 28.01.2022 veröffentlicht und hat sich seitdem zu einem bekannten Zugang für gebrauchte Angebote entwickelt. Für mich ist dabei weniger die Versionsnummer entscheidend als die Frage, ob die Anwendung beim Suchen, Prüfen und Abschließen eines Kaufs ruhig und nachvollziehbar bleibt.

Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde, aber sie macht die Kaufentscheidung nicht automatisch risikofrei. Der eigentliche Aufwand liegt in der Auswahl: Fotos ansehen, Angaben lesen, Größen realistisch einschätzen und sich nicht von der Menge der Angebote treiben lassen. Wer diesen Teil ernst nimmt, bekommt aus der App mehr heraus. Wer eine vollständig planbare Einkaufsliste erwartet, wird die Grenzen des Second-Hand-Modells schneller spüren.

Mein Fazit zur Verbindung und zum gesamten Einkauf

Sellpy funktioniert für mich am besten als mobile Second-Hand-Boutique für ruhiges Stöbern und bewusstes Vergleichen. Die zentrale Abwicklung ist angenehmer als viele einzelne Verkaufsgespräche, während die wechselnde Auswahl den Reiz und zugleich die größte Unsicherheit ausmacht. Eine stabile Internetverbindung verbessert den Ablauf deutlich, weil Bilder und aktuelle Angebotsinformationen für die Entscheidung wesentlich sind. Ich würde die App deshalb nicht als Werkzeug für hektische Käufe im Funkloch verwenden.

Mein Urteil: empfehlenswert für unkompliziertes Second-Hand-Stöbern, aber nicht für jeden dringenden oder erklärungsbedürftigen Kauf. Wenn du gebrauchte Kleidung und ähnliche Artikel bequem per Smartphone entdecken möchtest und bereit bist, Zustand und Angaben sorgfältig zu prüfen, ist Sellpy eine überzeugende Option. Wenn du dagegen sofortige Abholung, persönliche Verhandlung oder eine garantiert verfügbare Wunschgröße brauchst, ist ein lokaler Marktplatz wahrscheinlich die passendere Wahl.

Häufig gestellte Fragen

01

Was ist Sellpy – Shop Second Hand und wie funktioniert die App?

Sellpy ist eine Second-Hand-Plattform, auf der Nutzer gebrauchte Kleidung, Schuhe, Accessoires und weitere Artikel kaufen können. In der App lassen sich Produkte nach Kategorien, Größen, Marken, Preisen und Zustand filtern. Die Artikel werden übersichtlich mit Fotos, Beschreibung und Versandinformationen angezeigt. Der Kaufprozess läuft direkt über Sellpy, wodurch die Plattform deutlich strukturierter wirkt als viele klassische Kleinanzeigen-Apps.


02

Sind die Artikel auf Sellpy wirklich gebraucht und in welchem Zustand kommen sie an?

Ja, bei Sellpy handelt es sich überwiegend um gebrauchte Artikel, deren Zustand unterschiedlich ausfallen kann. Vor dem Kauf sollten die Produktfotos und Zustandsangaben sorgfältig geprüft werden, da kleine Gebrauchsspuren möglich sind. Die Beschreibungen helfen bei der Einschätzung, ersetzen aber nicht den genauen Blick auf die Bilder. Insgesamt ist die Darstellung meist transparent, dennoch sollte man bei stark reduzierten oder seltenen Artikeln besonders aufmerksam sein.


03

Wie sicher ist der Einkauf über Sellpy und welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Der Einkauf erfolgt über die Sellpy-App oder die offizielle Website und wird zentral über die Plattform abgewickelt. Dadurch müssen Käufer normalerweise nicht direkt mit privaten Verkäufern kommunizieren. Je nach Land können verschiedene Zahlungsarten angeboten werden, beispielsweise Kreditkarte, PayPal oder weitere lokale Optionen. Vor dem Abschluss der Bestellung sollten die aktuell verfügbaren Zahlungsmethoden, Versandkosten und Rückgabebedingungen im Bezahlvorgang kontrolliert werden.


04

Kann man bei Sellpy gekaufte Artikel zurückgeben?

In vielen Fällen können Bestellungen innerhalb der von Sellpy angegebenen Frist zurückgegeben werden. Die genauen Bedingungen können je nach Land, Artikel und Bestellart variieren. Wichtig ist, die Rückgabefrist einzuhalten, den Artikel möglichst im ursprünglichen Zustand zu belassen und die Anweisungen in der App zu befolgen. Vor dem Kauf empfiehlt es sich, die aktuellen Rückgabe- und möglichen Rücksendekosten genau zu lesen.


05

Lohnt sich die Sellpy-App im Vergleich zu anderen Second-Hand-Plattformen?

Sellpy eignet sich besonders für Nutzer, die eine übersichtliche Second-Hand-App mit vielen Kategorien, Marken und Filtermöglichkeiten suchen. Im Vergleich zu privaten Kleinanzeigen ist der Kaufprozess meist bequemer, weil Angebote zentral verwaltet werden und die Kommunikation mit einzelnen Verkäufern entfällt. Dafür können Preise, Versandkosten und Gebühren je nach Artikel weniger flexibel sein. Wer gezielt nach günstiger Mode sucht, sollte Sellpy dennoch mit anderen Plattformen vergleichen.

Nutzerbewertungen

4,5von 5

593.00 Rezensionen

  • 5 Sterne77%
  • 4 Sterne10%
  • 3 Sterne5%
  • 2 Sterne2%
  • 1 Sterne7%
Sellpy - Shop Second Hand

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Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Große Auswahl an gebrauchter Kleidung
  • Accessoires und Haushaltswaren
  • Einfache Suche mit Filtern nach Größe
  • Marke
  • Zustand und Preis
  • Nachhaltiger einkaufen und gut erhaltene Artikel weiterverwenden
  • Regelmäßige Angebote und günstige Preise für viele Marken
  • Bestellung und Versand lassen sich bequem in der App verwalten

Nachteile

  • Artikel sind oft nur einmal verfügbar und schnell ausverkauft
  • Zustand und Passform können trotz Beschreibung schwer einschätzbar sein
  • Versandkosten können bei kleinen Bestellungen vergleichsweise hoch ausfallen
  • Rücksendungen können zusätzlichen Aufwand und Kosten verursachen
  • Die Qualität der Produktfotos ist je nach Artikel unterschiedlich

Über diesen Eintrag

Entwickler
Sellpy
Support-E-Mail
kundtjanst@sellpy.se

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